Einladung zur Begleitung im Gebet - Gebetsnovene zur Weihe

Einladung zur Gebetsnovene fü rdie Diakonatskandidaten - Weihenovene

Durch Handauflegung und Gebet unseres Bischofs Dr. Gebhard Fürst werden wir am Pfingstsamstag, 19. Mai 2018 in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Bad Waldsee-Reute zu Diakonen geweiht.

Ganz herzlich laden wir Sie dazu ein, uns in den neun Tagen vor der Diakonenweihe im Gebet zu begleiten.

Die Tradition des neuntägigen Gebets geht zurück auf die Jerusalemer Urgemeinde. Aus der Apostelgeschichte ist uns von der Gebetsgemeinschaft der Apostel und Maria berichtet: Nach der Himmelfahrt versammelten si sich im Abendmahlsaal und verharrten einmütig im Gebet (vgl. Apg 1,14).

Jeder Tag stellt einen Gedanken des Treueversprechens der Weihe vo und versucht diesen in einer Betrachtung zu vertiefen.

Die Novene beginnt am 10.05.2018 (Christi Himmelfahrt) und endet am 18.05.2018, dem Tag vor unserer Diakonenweihe.

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Gebet!

Thomas Bieg, Michael Görg, Elliott Robertson und Ralf Weitzenberg


Dokumentarfilm über das Ständige Diakonat

Am Pfingstmontag, 21.05.2018 um 10:35 Uhr wird der Dokumentarfilm zum Ständigen Diakonat "Die durch den Staub gehen" (45 min) im SWR-Fernsehen erstmalig ausgestrahlt.

Für alle die an diesem Tag den Film nicht im SWR-Fernsehen anschauen können einen Tipp: Im Internet kann ab dem Folgetag der Film über die SWR-Mediathek (Suche unter SWR Fernsehen, Datum und Uhrzeit) auch später aufgerufen und angeschaut werden.


Weihe der Ständigen Diakone am 3. Juni 2017 im Zwiefalter Münster

  • Weihe der Ständigen Diakone am 3. Juni 2017 im Zwiefalter Münster

Weihe der Ständigen Diakone am 23. Mai 2015 im Rottenburger Dom


Begegnung mit Diakonen in Irland

Rottenburg/Irland. 30. Oktober 2014. Über 300 Ständige Diakone hat die Diözese Rottenburg-Stuttgart, in der Erzdiözese Dublin gibt es nur 14 dieser Geistlichen, 16 weitere bereiten sich derzeit auf ihre Weihe vor. Die ersten acht „permanent deacons“ Irlands weihte Erzbischof Diarmuid Martin von Dublin als erster Bischof in Irland vor drei Jahren. Bei einer Studien- und Begegnungsreise unter der Leitung von Diakonat-Ausbildungsleiter Erik Thouet trafen jetzt 22 Diakone und ihre Ehefrauen aus Rottenburg-Stuttgart mit ihren Amtsbrüdern und Erzbischof Martin in der Universität Maynooth nahe Dublin zusammen. Sie feierten gemeinsam die heilige Messe und tauschten Erfahrungen aus. Thouet lud die irischen Diakone nach Rottenburg-Stuttgart ein.

 In Kylemore Abbey, der einzigen Benediktinerinnenabtei Irlands, konnten die württembergischen Diakone mit Äbtissin Maire Hickey (76) sprechen. 24 Jahre leitete die in Dublin geborene Irin die westfälische Abtei Burg Dinklage, und kaum in ihrem Heimatland zurück, übertrugen ihre Mitschwestern ihr die Leitung der Abtei Kylemore. In Deutschland erregte die energische Ordensfrau 1997 mit einem Sitzstreik gegen die Abschiebung einer ukrainischen Familie Aufsehen; in Kylemore bahnt sie jetzt mit ihren zehn Mitschwestern den Weg in die Zukunft, „nach einer schwierigen Zeit für die Kirche in Irland“, wie sie sagt. Die Missbrauchsfälle hätten die Kirche auf der Grünen Insel noch vor der Kirche in Deutschland in eine schwere Krise gestürzt.

 „Ordensleute meiner Generation, die sich nicht vergangen haben, sind tief verwundet und gedemütigt“, versichert sie den Diakonen. Inzwischen hätten Staat und Kirche gemeinsam ein effektives Schutzprogramm für Kinder und Jugendliche aufgebaut. Wie allerdings die Folgen des Missbrauchsskandals sich mittel- und langfristig auswirken, dass müsse sich zeigen. „Der Skandal hat einen großen Vertrauensbruch bewirkt, aber auch aus Scheitern kann Gutes entstehen.“ Die Kirche müsse nun die Zeichen der Zeit erkennen und den Menschen helfen, Hoffnungsquellen zu erschließen.

 Die Abtei Kylemore, ein ehemaliges Schloss und bis 2010 Ordensschule, wollen die Schwestern nach und nach zu einem Zentrum für Bildung, Erziehung und Spiritualität unter anderem in Kooperation mit US-Universitäten profilieren. Für Touristen ist Kylemore Abbey längst ein Magnet, 250.000 kommen jährlich zum Schloss am See mit seinen berühmten Gärten. Auch ihnen wollen die Ordensfrauen mehr bieten als nur Sightseeing. Zeugt die gesamte Insel bereits auf Schritt und Tritt von ihrer christlichen Tradition, die bis ins 5. Jahrhundert zurückreicht, so heißt es von Kylemore Abbey, dass man dort nur ein kleines Stück vom Himmel entfernt sei.

  • Diakon Erik Thouet_Sr. Hickey_Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker_v.l
  • Sr. Maire Hickey_OSB
  • Irisch-deutsche Eucharistiefeir mit Erzbischof Diarmuid Martin

Ein Labyrinth im neuen Glanz !

Seit dem Jahr 2000 gibt es in der Klosteranlage in Heiligkreuztal ein begehbares Labyrinth.

Im Rahmen einer Studienwoche Anfang August haben die Teilnehmer des neuen Ausbildungskurses für Ständige Diakone zusammen mit Ausbildungsleiter Erik Thouet und Spiritual Ulrich Körner das schöne Labyrinth an der äußeren Klostermauer wieder hergerichtet. Es war völlig von Pflanzen und Gras überwuchert und kaum noch sichtbar.

Sie wollten so dem Ort "etwas zurückgeben", der für sie nicht nur zum gerne besuchten Ausbildungsort, sondern auch zu einer spirituellen Heimat geworden ist.

In den Mittagspausen wurde kräftig zugepackt und das Labyrinth wieder sichtbar gemacht. Die zukünftigen Diakone ließen sich dabei weder von der stehenden Hitze noch von sintflutartigen Regenfällen beirren.

Pfr. Heinrich-Maria Burkard bat bei der kleinen Segnungsfeier zur Wiedereröffnung darum, dass es vielen Menschen zum Heil und Segen werde.

"Gütiger Gott. Wir danken Dir für den Weg, den Du uns durch unser Leben führst. Wenn es manchmal auch verschlungene Wege sind, die oft Umwege zu schein seinen, so führst Du uns doch ans Ziel - in die Mitte, wo Du selber wohnst."

Herzliche Einladung, es beim nächsten Besuch vor Ort zu durchwandern !

  • Kursteilnehmer mit Ausbildungsleiter Erik Thouet und Spiritual Ulrich Körner
  • Nach getaner Arbeit ist das schöne Labyrinth wieder sichtbar